IEFBE 2757

Opvallende vorm van een flesverpakking die indruk kan maken op het relevante publiek

Wajos flesverpakking

Gerecht EU 3 oktober 2018, IEF 18008; IEFbe 2757; ECLI:EU:T:2018:638 ; T-313/17 (flesverpakking Wajos) 3D-merk. Absolute weigeringsgrond. Wajos meldt een 3D-merk aan voor klassen 29, 30, 32 en 33 voor o.a. vloeistoffen, dranken en oliën. EUIPO Kamer van Beroep wees de aanvraag af vanwege ontbreken van onderscheidend vermogen. De combinatie van elementen is daadwerkelijk bijzonder en niet alledaags: een glazen deksel een een opvallend uitgedoste kraal. Bovendien loopt het onderste deel aanzienlijk smaller uit. Deze elementen vormen een opvallende vorm die gemakkelijk indruk kan maken op het relevante publiek. Deze combinatie geeft de betreffende container dus een speciaal uiterlijk, dat deze ook onderscheidt van de flessen die gewoonlijk op de markt verkrijgbaar zijn, rekening houdend met het algehele esthetische resultaat, aangezien consumenten niet gewend zijn aan containers met een duidelijk gebogen vorm in het midden. De beslissing van de EUIPO Kamer van Beroep wordt vernietigd.

 

34      Aus der Akte des EUIPO geht hervor, dass die Kombination der Elemente, aus denen die Anmeldemarke besteht, tatsächlich besonders ist und nicht als völlig alltäglich angesehen werden kann. Das in Rede stehende Behältnis hat einen mit einem Glasdeckel verschließbaren Ausguss und einen auffällig ausgeprägten Wulst. Zudem verjüngt sich der untere Teil deutlich im Vergleich zum darüber liegenden Teil und läuft spitz zu. In ihrer Gesamtheit bilden diese Elemente daher eine auffällige Form, die sich insgesamt den maßgeblichen Verkehrskreisen leicht einprägt. Diese Kombination verleiht dem in Rede stehenden Behältnis somit ein besonderes Erscheinungsbild, das es auch unter Berücksichtigung des ästhetischen Gesamtergebnisses von den üblicherweise auf dem Markt verfügbaren Flaschen unterscheidet, da die Verbraucher nicht an Behältnisse gewöhnt sind, die in der Mitte eine markant gekrümmte Form aufweisen. Außerdem weicht das Erscheinungsbild der Anmeldemarke entgegen der Schlussfolgerung der Beschwerdekammer in Rn. 26 der angefochtenen Entscheidung von dem klassischer Amphoren ab, insbesondere weil solche Amphoren normalerweise nicht aus Glas sind.

40. Darüber hinaus ist es unerheblich, dass die Anmeldemarke ohne Wulst in vielfältiger Weise angeboten beziehungsweise gelagert werden kann. Dies lässt nämlich das Ergebnis unberührt, dass der Wulst, den die Anmeldemarke aufweist, in den betroffenen Branchen ungewöhnlich ist.

41      Nach alledem ist, ohne dass über das weitere Vorbringen der Klägerin zu entscheiden wäre, festzustellen, dass die Beschwerdekammer zu Unrecht zu dem Ergebnis gelangt ist, dass die Anmeldemarke keine Unterscheidungskraft im Sinne von Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 207/2009 besitze.

42      Folglich ist dem einzigen Klagegrund der Klägerin stattzugeben und die angefochtene Entscheidung aufzuheben.