BGH: Printers en PCs zijn verveelvoudigingsapparaten
BGH 3 Juli 2014, IEFbe 908 (Drucker und Plotter III)
Collectief beheer. Reproductierecht. Thuiskopie en billijke vergoeding. bgh Na HvJ EU IEF 12809. Printers zijn ex 54a en PCs zijn ex 54 UrhG aF vergoedingsplichtig. Door de overdracht van een digitaal opslagmedium naar een ander kunnen niet alleen films en muziek, maar ook andere werken zoals teksten en foto's verveelvoudigd worden. Deze kunnen via internet worden opgeslagen op een server en op andere computers gedownload worden. Zolang PCs op deze manier als apparaat door een eindgebruikers worden gebruikt om digitale kopieën te produceren, is er naar paragraaf 54 UrhG aF een vergoedingsverplichting.
Uit het persbericht: Der Bundesgerichtshof hat nunmehr entschieden, dass Drucker, nicht aber PCs zu den vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräten nach § 54a UrhG aF gehören. (...) Der Bundesgerichtshof hat weiter entschieden, dass PCs zu den vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräten nach § 54 UrhG aF gehören. Vervielfältigungsverfahren mit einem PC als Endgerät sind nicht nach § 54a UrhG aF vergütungspflichtig, weil dabei digitale Vervielfältigungsstücke entstehen.(...) Durch Übertragungen von einem digitalen Speichermedium auf ein anderes können nicht nur Filme und Musik, sondern auch "stehende" Texte oder "stehende" Bilder der von der Klägerin und der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst vertretenen Urheber von Sprachwerken, Fotografien, Bildwerken und Grafiken vervielfältigt werden; derartige Texte oder Bilder können beispielsweise über das Internet von der Festplatte eines Servers auf die Festplatte eines Computers heruntergeladen werden. Soweit PCs auf diese Weise als Endgeräte in einem einheitlichen Vervielfältigungsverfahren zur Herstellung digitaler Vervielfältigungsstücke verwendet werden, sind sie nach § 54 UrhG aF vergütungspflichtig.
Der Bundesgerichtshof hat nunmehr entschieden, dass Drucker, nicht aber PCs zu den vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräten nach § 54a UrhG aF gehören. Diese Bestimmung erfasst bei richtlinienkonformer Auslegung nur Vervielfältigungsverfahren, bei denen analoge Vervielfältigungsstücke entstehen; dabei kommt es nicht darauf an, ob ein analoges oder ein digitales Werkstück als Vervielfältigungsvorlage diente. Erfasst werden auch Vervielfältigungsverfahren mittels verschiedener Geräte, wenn diese Geräte miteinander verbunden sind und es sich um ein einheitliches Vervielfältigungsverfahren handelt, das unter der Kontrolle derselben Person steht und auf die Herstellung analoger Vervielfältigungsstücke abzielt. Unter dieser Voraussetzung sind Vervielfältigungsverfahren nicht nur mit einer aus Scanner, PC und Drucker bestehenden Gerätekette, sondern auch mit einer nur aus PC und Drucker bestehenden Gerätekette vergütungspflichtig. Innerhalb einer solchen Gerätekette ist allerdings nur das Gerät vergütungspflichtig, das am deutlichsten dazu bestimmt ist, zusammen mit den anderen Geräten wie ein Vervielfältigungsgerät eingesetzt zu werden. Innerhalb der aus Scanner, PC und Drucker gebildeten Funktionseinheit ist dies der Scanner; innerhalb der aus PC und Drucker gebildeten Funktionseinheit ist dies der Drucker. Vervielfältigungsverfahren mit einem PC als Endgerät sind nicht nach § 54a UrhG aF vergütungspflichtig, weil dabei digitale Vervielfältigungsstücke entstehen.
Der Bundesgerichtshof hat weiter entschieden, dass PCs zu den vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräten nach § 54 UrhG aF gehören. Diese Bestimmung erfasst Vervielfältigungen durch Übertragungen von einem Bild- oder Tonträger auf einen anderen. Unter einem Bild- oder Tonträger ist nach § 16 Abs. 2 UrhG eine Vorrichtung zur wiederholbaren Wiedergabe von Bild- oder Tonfolgen zu verstehen. Dazu zählen auch digitale Speichermedien wie Festplatten. Durch Übertragungen von einem digitalen Speichermedium auf ein anderes können nicht nur Filme und Musik, sondern auch "stehende" Texte oder "stehende" Bilder der von der Klägerin und der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst vertretenen Urheber von Sprachwerken, Fotografien, Bildwerken und Grafiken vervielfältigt werden; derartige Texte oder Bilder können beispielsweise über das Internet von der Festplatte eines Servers auf die Festplatte eines Computers heruntergeladen werden. Soweit PCs auf diese Weise als Endgeräte in einem einheitlichen Vervielfältigungsverfahren zur Herstellung digitaler Vervielfältigungsstücke verwendet werden, sind sie nach § 54 UrhG aF vergütungspflichtig.
Uitspraak ingezonden door Kristof Neefs,
Uitspraak ingezonden door Karen Ottelohe,
Copie privée. Droit d'auteur. Cessation infractions La demande principale tend à constater que la vente par Amazon de supports et d’appareils pour la reproduction d'œuvres sonores et audiovisuelles à des utilisateurs finaux établis en Belgique, sans déclarer ces ventes à Auvibel, endéans le délai légal, et sans payer la rémunération pour copie privée y afférente, constitue une infraction à l'article 55 LDA. Reconventionnellement la partie défenderesse sollicite la production des études réalisées sur le comportement la copie privée sur l'ensemble des support et des appareils soumis à redevance pour copie privée (...). Qualité d'Amazon : en tant que destinataire de l'article 55 de LDA; Amazon doit donc être considérée comme un acquéreur communautaire et entre dans le champ d'application de l'article 55 de LDA (CJUE Thuiskopie/Opus Supplies). La conformité du cadre réglementaire belge au droit Européen: (...)
Uitspraak ingezonden door Kristof Roox,
Droit d'auteur. X, graphiste de profession, accepte d'établir des projets de logos pour Passion FM (un programme de radio locale). X était membre ainsi que trésorière du Radio Jodoigne. X démissionne de ses fonctions de trésorière et fait enregistrer le logo à l’OBPI. X soutient qu'elle n'a pas cédé ses droits d'auteur à l'association. X a commandé, pour le compte de Radio Jodoigne, des porte-clefs et des tapis de souris avec une reproduction dudit logo. Il résulte de ces éléments que X a implicitement cédé ses droits d'auteur sur le logo. La cour dit l'appel recevable et mais non fondé.
Bijdrage ingezonden door Henrike Bongers,
Zie prejudiciële vragen: